Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553963
Will ich unter mehreren Bautheilen einen Theil als den 
bedeutsamsten hinstellen, so werde ich denselben mit dem 
Bilde eines Menschenkopfes auszeichnen können, wie dies 
namentlich häufig mit dem Schlusssteine der Bögen geschieht. 
(Fig. 2.) Dabei wird an der Sache nichts geändert, 0b die 
übrigen Steine des Bogens als Keilsteine auftreten oder in 
einer Archivolte aufgehen. 
 
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Sclllusxxtein vom Palazzo Giustiniani in Padua. 
 (W. Bauhütte.) 
Mit derselben Berechtigung, mit welcher der Thier- 
kopf als oberer Abschluss gilt, wird der Thierfuss als 
Endigung nach unten angesehen werden müssen. Dabei 
ist aber noch zu bemerken, dass mit der Anwendung von 
Thierfüssen zugleich andere Beziehungen symbolisiert werden, 
welche sich auf analoge Vorgänge in der Natur stützen. 
In erster Linie ist mit einem Thierfuss der Begriff der 
Beweglichkeit unzertrennlich, will ich an einem Gegen- 
stande die Beweglichkeit desselben andeuten, so werde ich
        

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