Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555914
richten, nach dem obersten Geschosse oder nach dem ganzen 
Bau? Wir sind der Ansicht, dass die Attika bei den meisten 
Bauten als oberer Abschluss des ganzen Baues aufgefasst 
werden muss und demzufolge auch die Figuren proportional 
der Gesammthölie zu bilden sein werden. 
Die richtige Grösse der Attikafiguren zu bestimmen 
muss zwar dem feinen Kunstgefühl des schaffenden Archi- 
tekten überlassen werden, denn die Art ihrer Anwendung 
ist eine so mannigfaltige, dass sich eine entschiedene Regel 
wird nicht aufstellen lassen, immerhin aber wird es von 
grossem Interesse sein, zu prüfen, was unsere Altmeister 
thaten, und habe ich in dieser Beziehung eine Reihe von 
Messungen an in meinem Besitze befindlichen Photographien 
vorgenommen, welche mir trotz der photographischen Ver- 
kürzungen als eine bessere Basis bei Messungen zu sein 
scheinen, als die oft sehr ungenauen graphischen Auf- 
nahmen und habe ich gefunden, dass die Höhe der Attika- 
ügur sich im Allgemeinen verhält zur Höhe des ganzen 
Gebäudes wie 1 : 6 bis 1 : 9. 
Am Triumphbogen des Constantins, einem rö- 
mischen Beispiel, ist das Verhältnis wie . . . . 1 : 5-5. 
An einem ähnlichen Renaissancebau: der Fon- 
tana Trevi ist das Verhältnis . . . . . . . 1. 6. 
An der grossen halbkreisförmigen Halle vor der 
St. Peterskirche in Rom ist das Verhältnis . . . 1 : 6-5. 
Bei mehrstöckigen Bauten fand ich:  
bei der Vorhalle von S. Giovanni in Laterano in Rom 1 : 7, 
„ „ „ „ S. Apostoli in Rom . . . . 1 : 8'25, 
bei dem Querbau im Hofe von Palazzo Borghese 
 
bei der Vorhalle von S. Maria Maggiore in Rom, 
ohne Stufen . . . . . . . . . . . 
        

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