Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555882
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Von Italien 
aus kanx 
die. Renaissance 
nach 
Frankreich, 
Holland, England, Deutschland und nach allen übrigen 
Ländern Europas in jedem dieser Länder erhielt sie mehr 
oder weniger eine eigenartige Ausbildung, da aber das 
charakteristische Moment ihrer Llmgestaltung zum wenigsten 
in der verschiedenen Behandlung der menschlichen und 
thierischen Formen liegt, sondern anderswo zu suchen ist, 
wollen wir uns im Interesse der Klarheit und Übersicht- 
lichkeit 
mit 
diesen 
kurzen 
Bemerkungen 
begnügen. 
Die 
freistehende 
Figur. 
Auch 
die 
selbständige 
mit der Architektur 
in 
loserem 
Zusammenhange stehende 
spielt in der Renaissance 
menschliche Gestalt, 
eine. grosse- Rolle. 
die 
Statue, 
die 
Mit der Architektur am wgnigsten verbunden 
Statuen der Attika. Schon die Römer stellten 
sind 
die 
Statue bei ihren Triumphbögen erhoben von der Erdober- 
iiäche auf eine Säule, respective auf das verkröpfte Gebälk 
und vor das Attikageschoss. (Vergl. Fig. 99.) In dem 
freieren, schalfungsthätigen Geiste der Renaissance aber 
lag es, die Statuen auf die Attika selbst zu stellen, dieselbe 
durch Postamente zu gliedern und mit der darunter befind- 
lichen Sätulenarchitektur in Übereinstimmung zu bringen, 
(Fig. 141.) Zuweilen nahm sich aber auch die Renaissance 
die Freiheit, Statuen auf Postanienten auf ein Bauwerk zu 
stellen, 
das 
keine 
gar 
Säuleneintheilung 
aufzuweisen 
hatte. 
Die 
Behandlung 
der 
Attikaüguren 
wird 
sich 
in 
erster 
Linie 
nach 
dem 
Stile 
des 
Gebäudes 
Zll 
richten 
haben 
und 
wird 
1118.11 
IlllY 
im 
Allgemeinen 
sagen 
können, 
dass 
GS 
einestheils 
Zll 
vermeiden 
sein 
wird, 
die 
Figuren 
Zll 
nahe 
an 
einander 
Zll 
rücken, 
sie 
Zll 
und 
steif 
starr 
Zll
        

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