Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555854
durch Verzerrungen und Übertreibungen in eine eigenartige 
Formenwelt hinübergeführt werden; die Köpfe werden zu 
Fratzen gestaltet, oft mit abenteuerlichem Kopfschmuck, 
der Hals wird häufig ungemein verlängert, so dass er einem 
Schwanenhalse gleicht, statt der Hände finden sich nicht 
selten kurze Ansätze oder Voluten, während die Füsse 
am häufigsten in Blatt- oder Schnörkelwerk übergehen. 
Fig' 
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139. Dzilia! von Geajfroy 7777] (Ö- 
(Kunsth. 13g.) 
dabei" ist die Haltung der ganzen Gestalt eine übertriebene, 
zumeist mit stark vorgestrecktem Unterleib. (F ig. 139.) 
In der Malerei können die Vaticanischen Loggien als 
Ausgangspunkt dieser Richtung angesehen werden, welche 
durch Rafaels Schüler, insbesondere durch Giulio Romano, 
Perino del Vaga und Andere nachgeahmt wurden, aber 
bereits mit voller Einführung der barocken Elemente. 
Zugleich erfreute sich aber auch die historische Com- 
position grosser Beliebtheit, ganze Kuppelgewölbe wurden 
nicht selten zu Kolossalgemälden umgestaltet, die handeln-
        

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