Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553958
Sollen 
Tlzeile 
eines 
Thieres 
oder 
des 
Menschen 
dazu 
verwendet 
werden, 
M17! 
Functizmen 
eines 
Bautheiles 
oder ein- 
zelner Theile eines Werkes der Kleinkunst auszudrücken, 
so ist es in erster Linie nothwendig, dass dieselben eine 
analoge Anwendung finden, ewie in der Natur beim Thier 
oder Menschen selbst. 
S0 ist der Kopf der oberste Theil des Menschen oder 
eines Thieres, zugleich bildet [11 
er einen Abschluss, auf welchen   
weiter nichts mehr kommt    
will ich nun im Bau- oder  
Geräthewesen einen Theil als   
den obersten Theil charakte- ' räffys 
risieren, so werde ich das sehr 94x  t  
wohl durch Anfiigung eines "f-N f    
Menschen- oder Thierkopfes   
thun können. (Fig 1.)  2  
Bei dem vorliegenden l j 
Tischfuss dient der Löwenkopf  
in der That nur dazu, um k  
eine schöne Endigungl des  it 
Fusses nach Oben anzudeuten,   
eine structive Thätigkeit zu    
symbolisieren istbei demselben ß-b-[Ä    
gar nicht beabsichtigt, die "77" 
Tischplatte wird vielmehr von   
emem rechtwxnkellgeniAnsatze wg L nxkfms am P0" W11 
aufgenommen und nlcht VOU (Nach einer Aufnahme des Ver- 
dem Thierkopfe. fassers.) 
Wir werden ferner behaupten können, dass der Kopf 
zugleich der wlehtigste Theil des Mensehenist- auch dieser 
Umstand läSSt Sich in der Symbolik sehr wohl verwerthen. 
        

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