Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555765
    w-vn um vlwvvvvvl"  X- 'U'  "WUV- 
war der Übergang aus dem Menschlichen in das Pflanzen- 
  geranke ein so alhnähliger und na- 
 sfxi-T ' türlicher, dass der Beschauer den 
 "R95; , _ 
i    Eindruck eines organischen Wesens 
  ii vor sich hatte. Dieses Motiv, das wir 
i '  l bereits in der römischen Ornamentik 
 M 4 lt getroffen haben, erfreute sich nicht nur 
  p,' s, in der Frühperiode der Renaissance, 
 " '  ä sondern auch später und namentlich 
4  i in der Barockzeit häufiger Anwen- 
Yäsii "Q dung. Andere Anordnungen sind 
 (w, .  folgende: In der Mitte des Frieses 
i'   I. beiindet sich ein neutraler Gegen- 
 44,57, E f, stand, ein Kandelaber, ein Medaillen, 
,  2 eine Vase u. dgl., an diesen schliessen 
 ä ä sich rechts und links gleichartig ge- 
"qmhit   ä bildete thierische, menschliche oder 
„ il  chimärische Formen an, die Zahl der 
"I g  verschiedenen Motive ist dabei aller- 
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4 ,'i  dings eine sehr bedeutende, neben 
 f; i, o6 Frauen- und Kinder-Gestalten kommen 
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y A.)  Greifen, Delphine, 1 er u. s. w. or, 
1 [i  welche Formen auf geschickte Weise 
"  ' ' '  Pilanzengeranke 
v;  in das eigentliche ' 
J i übergehen. (Fig. 133.) Im weiteren 
W " i Verlauf des Piianzenwerkes findet 
A, man nicht selten Vögel auf einem 
e;  i]; Zweig sitzen (Fig. 132) .und an einer 
Traube picken, oder es sind Schlangen 
dargestellt, die gleichsam im Gebüsch vorbei huschen und
        

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