Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555742
Die 
Renaissance. 
und 
Wenn wir 
namentlich 
die 
der 
Art der Anwendung der thierischen 
menschlichen Formen in der Renais- 
sancezeit mit jener des Mittelalters vergleichen, werden 
wir sagen müssen, dass man in der Renaissance die mensch- 
liche Gestalt weit seltener und fast nie massenhaft an- 
wandte, wenn dieselbe aber zur Verwendung kam, erhielt 
sie einen bevorzugten Platz und war weit mehr der Mittel- 
punkt der Beziehungen, als dies im Mittelalter der Fall war. 
Behandlung 
der animalischen Formen 
und der Malerei. 
des 
Reliefs 
Die 
Renaissancezeit 
hatte 
eine 
lange 
Dauer 
und 
WVHI 
weit 
mehr 
zahlreichen 
Einflüssen 
und Umgestaltungen 
311 S- 
gesetzt als andere Kunstperioden, weshalb es geboten er- 
scheinen wird, dieHauptabschnitte gesondert zu betrachten. 
Die Frührenaissance charakterisiert sich durch eine 
naive Frische und durch die Lust zu decorieren, diese Zeit 
fand namentlich ihre höchste Befriedigung in der sorg- 
fältigen Ausbildung des Pflanzenornamentes, dabei sah sie 
aber bald ein, dass eine Belebung desselben durch andere 
Motive fast nothwendig erscheine, dazu eigneten sich aber 
neben einigen leblosen Formen, namentlich die thierischen 
und menschlichen Gestalten. Zunächst entstand die Frage, 
wie sei das animalische Element mit dem Pilanzengeranke
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.