Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553946
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In 
diesem Abschnitt 
haben 
wir 
GS 
zunächst 
mit Orna- 
menten zu thun, welche eine structive Thätigkeit andeuten, 
lllld werden wir in dieser Beziehung noch hinzufügen 
können, dass thierische Formen neben der Andeutung einer 
structiven Thätigkeit sehr häufig zu gleicher Zeit eine 
tendenziöse Bedeutung erhalten, indem dieselben weit 
häufiger in Beziehung zu einer Gottheit, einem Herrscher, 
einem Lande oder einer Stadt treten, als dies beim Piianzen- 
ornamente 
der 
Fall 
Insbesondere aber muss an dieser Stelle hervorgehoben 
werden, dass sowohl ganze Thiere und Menschen, als auch 
bloss einzelne Theile derselben als Ornament Verwendung 
finden und dass sich in beiden Fällen eine sehr ver- 
schiedene Behandlung von selbst ergeben wird, über welche 
in den folgenden Blättern ausführlich gesprochen werden soll. 
Stilisieren 
der 
einzelnen 
Theile 
einer 
Thier- 
oder 
Menschen-Form. 
Die 
Motive 
des 
Pflanzenreiches 
sind 
im 
Vergleich 
ZU 
jenem des Thierreiches weit neutraler und ihre Anwendung 
weit schematischer, die Vorbilder des Thierreiches aber 
sind schon ihrer Natur nach weit reicher an Beziehungen 
und deshalb eine gewisse Vorsicht in ihrer Verwendung 
nothwendig. 
Zur besseren Übersichtlichkeit werden wir einige 
Hauptgrundsätze aufstellen, die als Leitfaden der formellen 
Behandlung animalischer Formen dienen können.
        

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