Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555735
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Röcken, Stühlen, Grabsteinen, Wänden, Decken u. s. w. 
Das animalische Element spielt bei denselben eine hervor- 
ragende Rolle, die Thiere kommen sowohl im Wappen 
selbst vor als auch ausserhalb desselben, auf dem Helme 
sitzend als Helmzier. Als Wappenthiere findet man alle in 
Europa lebende Thiergattungen verwendet, weitaus am 
beliebtesten aber war der Löwe und der Adler, dieselben 
erscheinen streng stilisiert, ihre Formgestaltung unterliegt 
einer eigenen Wissenschaft, der Heraldik, vollkommen ge- 
stattet und häufig vorkommend ist dabei die Verdoppelung 
einzelner Glieder, namentlich der Köpfe und Schwänze. 
Neben den ganzen Thieren finden sich sowohl im Wappen 
selbst, als auch als Helmzier einzelne animalische 
Elemente vor, so z. B. Adlerflügel, Stierhörner, Pfauen- 
federn, Hirschgeweihe u. s. w. (Fig. 131.)
        

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