Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555694
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und in Reih und Glied aufgestellt, die Namen derselben 
sind nicht selten durch Spruchbänder kenntlich gemacht; 
rechts von dem Ritter kniet dann zumeist seine Gemahlin 
mit einer Reihe von Töchtern, welche in derselben naiven 
Weise angeordnet erscheinen wie die Söhne. 
Charakteristisch für den gothischen Stil ist die Fülle 
eines derben Humores, der sich an vielen monumentalen 
Werken der Baukunst und vielen bedeutenden Werken der 
Fiß 
128. 
Detail vom Seäaldusgrab 
(Nach Heideloff.) 
in 
Nürnberg. 
Kleinkunst, zumeist in nebensächlichen Figürchen kund 
thut und in keiner Beziehung steht zu dem ernsten oder 
kirchlichen Charakter des Objectes. An den monumentalen 
Werken der Architektur haben diese humoristischen Figuren 
oder Köpfe meist auch eine structive Function zu erfüllen 
kund sind im ersten Theile dieses Werkes bereits erwähnt 
worden. Im Übrigen linden sich heitere genrehafte Dar- 
stellungen sehr häufig auf Chorstühlen (Dom zu Bamberg),
        

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