Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555407
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in der Form, welche aber erstarrend wirkt durch die Kälte 
und den Mangel eines jeden Gefühlsausdruckes, die Augen 
sind nicht geschlossen, sondern weit geöffnet, aber seelen- 
los, das Antlitz wird theils von Haaren, theils von Schlangen 
umrahmt, letztere bilden unter dem Kinn den typischen, 
schön gebildeten Knoten  zu beiden Seiten des Kopfes 
   
 J 0  r  
x  x jv 
Fig- 
104. 
Jledusu Rondzzuini. 
(Kunsth  Bg.) 
ßliinrken. 
wachsen Flügel hervor, die aber nicht zum kühnen Flüge sich 
vorbereiten, sondern, matt bewegt, sich über dem Haupte 
senken. Der schönste Medusenkopf römischer Zeit ist jeden- 
falls die Medusa Rondanini in München. (Fig. 104.) 
Auch die römische Kunst pflegte mit grosser Vorliebe 
das Fabelwesevz. Wir finden hier fast dieselben Gestalten wie 
in Griechenland, offenbar haben sie beide Völkerschaften
        

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