Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555112
Des Zusammenhanges wegen erwähnen wir ferner 
noch der Ohimära, die von uns bereits besprochen wurde, 
diese ist griechischen oder vorgriechischen Ursprunges und 
stellt ein hässliches und eigenthümlich gebildetes Fabel- 
thier vor, bestehend aus einem Löwenleib, welchem mitten 
aus dem Rücken eine Ziege herauswächst, der Schweif 
scheint in einen Schlangenkopf zu endigen. (Fig. 85.) Der 
Name Chimära und chimärisch hat heute eine Verallgemei- 
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Fig. S5. Clzimiira. EYoreuz. 
(Kunsth. Bg.) 
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1 
nerung erfahren und versteht man darunter Phantasiegebilde, 
namentlich willkürliche durch die Einbildungskraft des 
Künstlers 
3.115 
Theilen 
verschiedener 
Thiere 
zusammen- 
gesetzte Fabelgestalten, die sonst keinen Namen oder 
historische Bedeutung haben, wie solche insbesondere in 
der römischen Kunst und Renaissance häufig vorkommen. 
In sagenhafter Verbindung mit der ungestalten Chimära 
ist der edelgebildete Pegasos, ein schön gebildetes Ross
        

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