Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555070
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es der Mensch in seinen verschiedenen Lebensaltern sei, 
worauf sich die Sphinx selbst vom Felsenherabstürzte. 
In Griechenland stand die Sphinx durchaus nicht in so 
nahen Beziehungen zur Architektur, wie in Ägypten, sie 
wurde vielmehr nur äusserst selten und dann-zumeist in 
neutralen Feldern äbgehildet.  
In den ältesten griechischen Sagen ebenso ver- 
flochten wie die Sphinx, erscheinen die Sirenen, es sind 
dies reizende Jungfrauen, die auf einer blumigen Insel des 
Westmeeres die vorüberziehenden Schiffer durch ihren 
unwiderstehlichen Gesang anlockten, um sie zu verderben. 
[feilarcapiläl und [Wies vom 
(Kunsth. Bg.) 
Apollotenzpel zu 
11111121. 
Namentlich ist es Odysseus, der von ihren Gesange berichtet, 
in nachhomerischen Sagen werden sie als mit Flügeln ver- 
sehen geschildert, auch wohl mit Vogelleih und Vngelbeinen 
dargestellt. (Fig. 80.)  
In weit nähere Beziehungen zur Architektur tritt ein 
anderes Fabelthier, das bloss aus thierischen Bestand- 
theilen zusammengesetzt erscheint, es ist dies der Greif, 
derselbe besteht aus. einem Löwenleib, mit mächtigen 
Flügeln versehen, ferner aus einem Adlerkopf und Krallen 
an den Füssen. Der Greif findet sich häufig auf griechischen
        

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