Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555046
scheinen bald Flöte blasend, oder das Cymbalum schlagend, bald 
tanzend mit dem Thyrsosstab in der Hand und zumeist 
in Gesellschaft niedlicher Nymphen. Die alten Satyren 
werden vorzugsweise Silenen genannt, sie erscheinen dick- 
bäuchig und haben meist Glatzen und Bärte, sie finden 
sich zumeist abgebildet mit dem Pokal in der Hand oder 
in berausrhtem Zustande. Die jungen Satyren pflegen auch 
Satyrisken genannt zu werden und wurden in späterer Zeit 
oft mit den Panen und Panisken verwechselt und erhielten 
dann 
Hörner 
und 
Bocksfüsse. 
Zugleich seien hier die Amazonen genannt, ein kriege- 
risches Weibervolk, das im Kampfe mit Griechen sehr 
häuiig abgebildet erscheint. Die Amazonen zeigen stets die 
jugendliche, kräftige, weibliche Gestalt in verschieden- 
artiger Bekleidung und Bewaffnung. (Fig. 78.) 
Ebenfalls noch zur Hälfte dem Menschengeschlechte 
angehörend ist die Sphimr, dieselbe bestand -in Griechen- 
land aus einem weiblichen Oberkörper und einem Löwen-
        

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