Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-555025
irgend etwas zu veranschaulichen, unter der Maske steckt 
aber offenbar der gewöhnliche hlensch oder das gewöhnliche 
'I'hier, ganz anders der Grieche, der die einzelnen Bestand- 
theile der Thiere zu einem neuen, in der regen Phantasie 
des Griechen lebensfähigen Individuum zusammensetzt, bei 
welchem ein fremder Bestandtheil in den anderen übergeht, 
wie bei einem thierischen Organismus der Natur. 
Fig- 
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76. [Welajße von der Südseite de: Parflmzon. London. 
(Kunsth. Bg.) 
Der Grieche, dessen Wesen Anschauung ist, verstand 
es, gewisse Eigenschaften oder Fähigkeiten der Thiere 
oder Menschen in klarer Weise durch die Form auszu- 
drücken, so waren die Kentauren ein wilder Volksstamm in 
Thessalien, berühmt durch ihre Kunst, wilde Rosse zu 
bändigen, die Griechen wussten diese Eigenschaften in einem 
schönen Gebilde zu veranschaulichen, das halb Mensch. 
halb Ross ist. (Fig. 76.) Der Kampf der Helenen mit den 
Kentauren ist ein sehr beliebter Gegenstand ihrer figuralen
        

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