Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554990
Künstler hatten hier offenbar die Absicht, die Scenen 
möglichst naturgetreu wiederzugeben. was ihnen bei aller 
Naivetät und Steifheit in der That auch wohl gelang. Durch 
ihre Naturwahrlieit unterscheiden sich die assyrischen Relief- 
darstellungen sehr vortheilhaft von den eleganteren aber 
schematisch stilisierten Abbildungen der Ägypter, welche in 
ihrer Convention schon mit sich abgeschlossen und sich 
als nicht mehr weiter bildungsfähig erwiesen haben. Etwas 
F 
König 
im Kanzpfe. Nimnni. 
(Kunsth. Bg.) 
Layard. 
erheiternd wirkt auf den modernen Beschauer die "Ruhe 
und Gemiithlichkeit, mit welcher die assyrischen Helden 
ihre Feinde überwinden oder wwYiIde Thiere zu tödten 
vermögen. 
Charakteristich für die "assyijische Behandlung des 
menschlichen Körpers ist insbesondeite" eine strenge Stili- 
sierung des Kopf- und Bart-Haares, dasselbe erscheint 
sorgfältig geordnet und eigenthümlich gekräuselt. (Fig. 75.) 
Dieselbe Haar- und Bartbildung findet sich auch an den 
Köpfen der ältesten griechischen Scnlpturen, auch der 
81k
        

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