Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554969
Babylon, 
Assyrien 
und 
Persien. 
Die 
Kunstwerke 
der 
oben 
angeführten 
Völker 
sind 
für die Entwicklung des Ornamentes von grossem Interesse, 
denn sie gewähren uns einen Einblick in die ältesten 
Zeiten und zeigen uns insbesondere, womit die Phantasie 
der asiatischen Völkerschaften am meisten beschäftigt 
war,  in dieser Beziehung scheint es nun, dass schon 
im grauen Alterthume das „Fabelgethier" die bedeutendste 
Stellung einnahm und dieselbe bis kurz vor der griechischen 
Blüthezeit behauptete, dasselbe fand sich insbesondere 
auf Teppichen, auf den uralten Metallbekleidungen und 
soweit bekannt, wohl auch auf Wandmalereien abge- 
bildet. Euripides erwähnt dieser Darstellungen auf den 
Teppichen der Barbaren und berichtet, dass darauf zu 
sehen sind: vielruderige Schiffe, den Helenen feindlich und 
Mischthiere, wilde Reiterschaaren, Jagden von Hirschen 
und wüthenden Löwen. Dieser Bericht stimmt auch voll- 
kommen überein mit dem was man in Assyrien ausge- 
graben, namentlich auifallend sind colossale Gestalten von 
fabelhaften Thieren, die einen Stierleib darstellen, auf 
welchem ein bekrönter, bärtiger Menschenkopf aufsitzt. 
während aus dessen Seiten Adlerflügel herauswachsen. 
Damit soll ohne 
welche sich mit 
Zweifel die Kraft symbolisiert werden, 
der Weisheit und Allgegenwart paart. 
Diese 
Colossalsculpturen 
befanden 
sich 
an 
den
        

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