Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554956
11.1 
Sperber an. (Fig. 71.) Die Sphinx mit einem weiblichen 
Oberkörper kommt in Ägypten nicht vor, sondern ist 
griechischen Ursprunges. Einzelne dieser Sphinxe sind von 
colossaler Grösse, so derjenige in der Nähe der Pyramiden 
von Gizeh, der eine Höhe von circa 23 Meter erreichen 
dürtte. An anderen Orten finden sich dieselben wieder in 
ungeheuerei" Anzahl, Alleen bildend, nebeneinander stehend 
angeordnet vor, so befindet sich zwischen den beiden be- 
rühmten Tempeln vor Karnak und Luksor eine Allee von 
600 Sphinxen, die von Zeit zu Zeit durch Pylonenthore 
unterbrochen ist. 
Ausser diesen Thier- und Menschen-Statuen kommen 
in Ägypten auch zahlreiche gemalte Reliefdarstellungen, 
namentlich häufig an den Wandflächen der Grabkammern 
vor, diese Bilder beschränken sich zumeist auf Nach- 
bildungen friedlicher Scenen aus dem gewöhnlichen Leben 
der Verstorbenen und zeigen in Folge dessen weit mehr 
das Bestreben, naturwahr zu sein, als die eben angeführten 
Statuen und Reliefdarstellungen mit mehr officiellem 
Charakter.
        

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