Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554842
aber werden sich dieselben, sei es durch ihre Grösse, 
durch ihre abnorme Bildung oder durch besondere Zu- 
thaten von der menschlichen Form unterscheiden. Erst die 
Griechen und nach diesen die Römer gaben ihren Göttern 
die reine menschliche Gestalt und das Göttliche an den- 
selben suchten sie durch die Schönheit ihrer Formbildung 
Fig. 65. Ältere [Wedm 
(Nach A. Baumeister 
anzudeuten - vom künstlerischen Standpunkte gewiss die 
höchste und vollendeteste Anschauung. Wir können das 
Ebengesagte am Medusenhaupte am charakteristischesten 
illustrirt finden. In der ältesten Zeit Griechenlands, als die 
Kunst dort noch vorwiegend barbarisch asiatisch war, 
wurde das Medusenhaupt als scheussliche. abstosseilde 
Fratze gebildet (Fig. 65), die griechischen Künstler der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.