Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553858
Einleitung. 
Es sei uns gestattet an dieser Stelle einige Erläute- 
rungen zu wiederholen, die wir bereits in der Einleitung 
des Werkes „Stilisieren der Piianzen" gegeben haben, 
namentlich aber wird es wichtig sein darauf hinzuweisen, dass 
die verschiedenen Bautheile sehr mannigfaltigen Zwecken zu 
dienen haben, die sich aber immerhin in zwei Hauptkatego- 
rien werden theilen lassen. Es gibt Bauglieder, die un- 
umgänglich nothwendig sind zum Bestande des Bauwerkes, 
die zu dessen Construction gehören, solche Bautheile habe 
ich structive Bautheile genannt, dazu gehören insbesondere: 
die Säule, der Architrav, die Triglyphen des dorischen 
Frieses, die Gesimse, der Bogen, die Gewölbe u. s. w. 
Dann gibt es aber auch Bautheile, die nicht noth- 
wendig sind zum Bestande des Bauwerkes, die sehr wohl 
fortgelassen werden könnten, ohne dass dadurch das bauliche 
Object in constructiver Beziehung gefährdet wäre, es sind 
dies meist Ausfüllungen zwischen structiven Baugliedern, die 
mit der Construction entweder thatsachlich oder der Idee 
nach nichts zu thun haben, solche Bautheile habe ich neu- 
trale Bautheile genannt, dazu gehören namentlich: das 
Giebelfeld, der jonische Fries, die Metopen des dorischen 
Frieses und nach griechischer Auffassung zum grossen Theile 
auch die Wand u. s. w. 
Schubert: Stilisieren der Tliier- und Menschenformen. 1
        

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