Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen
Person:
Schubert von Soldern, Zdenko
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-553502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-554742
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wir uns hier kurz halten, nachdem die Anwendung der 
thierischen und menschlichen Elemente im Wesentlichen 
in der Renaissance derjenigen entspricht, die wir bereits 
im römischen Stile kennen gelernt haben. 
Um die Beweglichkeit eines Geräthes oder Möbel- 
stückes anzuzeigen, erhalten sie nach antikem Muster 
ebenfalls Thierfüsse. (Fig. 60.) Das ganze Geräth oder 
einzelne Bestandtheile werden nicht selten von Fabel- 
thieren oder der entwickelten menschlichen Gestalt in mehr 
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(Kunsth. 13g.) 
spielend decorativer Weise, wie in Rom, getragen, auch 
hier sind es häufig sphinxartige Phantasiegebilde, die mit 
besonderer Vorliebe angewendet werden, in der ersten 
Zeit erfolgt dies in mehr antiker Auffassung, in der Spät- 
zeit mit verschiedenen Übertreibungen, so z. B. mit Hin- 
zufügung eines gebogenen Schwanenhalses und anderer ins 
Unschöne verzerrten Formen. Dann findet man häufig 
Brunnen, die eine sinnige Symbolik des Wassers durch 
das fabelhafte Wassergethier angedeutet haben, bald sind 
es drachenähnliche Ungeheuer mit Menschenköpfen, Drachen-
        

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