Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789131
74 
Baukunft 
Griechifche 
und, um die Verletzung der Säulen bei unmittelbarer Berührung mit dem Fuß- 
boden zu vermeiden, von dem unteren Säulenflück fo viel fortgenommen, daß 
nur ein fchmaler Schutzfieg liehen blieb, auf deifeai viel kleinerer Fläche dem- 
nach die ganze Lafl ruhte. Eine ähnliche Vorrichtung verhinderte zwifchen 
Architrav und Kapitäl die bedenkliche Belafiung der vorßehenden Platten des 
 
 
 äää   4; 
ll  llllllllll  l l 
nziegel 
gebx 
anntem T] 
n de: 
Akropol 
is zu 
Athen. 
letztern. Die Säulen beflehen in der Regel aus einzelnen in der Mitte durch 
Dübel zufanmmengehaltenen Trommeln, welche forgfältig auf einander gefchlirfen 
wurden. Die {Canellirung der Schäfte wurde nur am unterften und am oberllen 
Stücke vor dem Aufrichten der Säule ausgeführt und an den übrigen Theilen 
erfl nach gefchehener Verfetzung vollendet. So Geht man es an dem Nemeiis- 
tempcl zu Rhamnus, von welchem wir unter Fig. 86 einen Theil der Seitenanlicht 
beifügen, um daran zugleich die Gliederung des Tempeldaches zu zeigen. Bei
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.