Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789121
der griechifchen 'l'empel. 
Anlage 
73 
Langfeiten in gewilfen Abßänden angebrachten hohlen Thierköpfe hinabfchiclät. 
Das D ach mit feiner fanften Steigung bezeichnet durch feine Giebel die Richtung 
des Gebäudes, die Lage des Einganges und fchließt den aus vielen Gliedern 
zufammengefetzten Bau zu einem einheitlichen Ganzen ab. Es erhält eine Ziegel- 
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Fig. 82. Firflziegel vom Nemelistempel zu Rhamnus. 
deckung, -welche aus abwechfelnden Bahnen von Hachen Regenziegeln und ge- 
wölbten Deckziegeln beflcht. Letztere bilden bei ihrer Vereinigung auf denl 
Gipfel des Daches palmettenartig geflaltete 
T,   Firflziegel (Fig. 82), während ihr unteres 
XX  Ende hinter derTaufrinne durch Stirnzie gel 
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Fig. 83. Stirnziegel vom Tempel der Fig. 84. Stirnziegel vom Parthenon 
Artemis zu Elculis. zu Athen. 
charakteriiirt wird. (Fig. 83 u. 84.) Ein fchönes Beifpiel von einem Stirnziegel aus 
gebranntem Thon fügen wir in Fig.85 bei. Ehe der Marmorbau aufkam, wurden die 
Dächer mit ihren Verzierungen aus diefem geringeren Material hergeflellt. Die 
Wände der Cella werden aus horizontal gelegten, ohne Mörtel, nur durch forg- 
fältigfle Fugung verbundenen Steinblöcken in der vollen Dicke der Mauer gebildet. 
Die Technik in Bearbeitung des Steinmaterials ifl durchweg von höchfier Vollen- 
dung. Für die Säulen wurden im Fußboden runde, Hache Vertiefungen ausgehöhlt,
        

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