Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789081
Details. 
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meiftens eine bedeutfanu angelegte Eingangshalle (Propylaion) führt, abgetrennt. 
Die Stufen der Tempel-Plattform lind, wie fchon aus ihrer Höhet hervorgeht, 
Mut nl ; um den Aufgang zu vermitteln, wurden an der 
vortlerfen und hinteren Schmalfeite kleinere Treppenßufen eingefügt. Auf der 
glatten Oberfläche des Unter- 
baues, dem aus foljgfältig   
gefugten Platten gebildeten Z f: 
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längfre Seiten ungefähr das  
Doppelte der fchmaleren F;g_ m 
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in der Cella, dem Eintretenden zugewandt, nach I. " 
Often fchaut. Ringsum oder doch wenigftens vorn  " 
oder an beiden Schmalfeiten bezeichnet die dem  
Privathaufe unterfagte Säulen reihe die Bedeutung  i: j 
des Tempels. Sie ftützt das aus mächtigen Stein-  f,  
blöcken zufammengefetzte Gebälk und durch diefes     
das Reinerne Giebeldach mit feinen Bildwerken,   
ebenfalls ein ausfchließliches Vorrecht des Tempel- I i-äiääägafääiär 
baues. (Fig. 69.) Die Zwifchenräume der Säulen   L "Ü" 
werden durch eherne Gitter abgefchloffen, damit Un-   
befugten der Zugang gewehrt werde. Die Decke     
der Säulenhalle wird aus Steinbalken gebildet, welche  
einerfeits auf den Gebälk der Säulen, andererfeits auf m9 7'" 
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Fig. 72. Griechifche Kalymmatiendecke. 
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der Cellanlauer aufliegen. Die Zwifchenfelder werden mit dünnen {leinerncn Platten 
ausgefüllt, die man durch viereckige Aushöhlungen (Kaffettexl, Kalymmatia) noch 
mehr erleichtert. Fig. 70 giebt den VCTIlküldLlFChfChültI einer Abtheilung folcher
        

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