Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788970
bäude aufgeführt, dellen Grundform die primitive Geftalt eines Grabhügels (Stuf 
zeigt. Nach feiner Beitimmung nannte man ein folches Denkmal auch wc 
Dagop d. h. das Körperbergende. Die Stupa's find in halbkugclförmiger At 
bauchung aus Steinen errichtet und unterfcheiden fich oft kaum von der Geft. 
eines natürlichen Hügels. Doch erheben {ie {ich auf terrailenartigem, in fpätex 
Zeit bisweilen hoch emporgeführtem Unterbau, manchmal mit einem Kreife fchlanlt 
Säulen umgeben (Fig. 63). Stufen führen in der Regel auf die Höhe des U 
terbaues, und befondere Portalanlagen lind zuweilen damit verbunden. Die E 
krönung diefes Bauwerkes, detlen Dimenlionen manchmal fehr bedeutend {in 
bildet ein weites Schirmdach, c 
x Symbol des Feigenbaumes, um 
i welchem Buddha feinen Bctrac 
0a) tungen nachhing. ln ähnlich 
f NVeife wurde auch die Geiialt d 
 Stupa fclbft fymbolifch als A 
 deutung der „YVaITerblafe" a1 
iliälaiääß efaßt unter deren Bilde Budd 
 g. i     
W    dieVcrgilnglichkeit alles lrdifch 
I "i-"lliliilw 5 n'en-lt zu bezeichnen He te. 
W 43   Solcher IDSnIu-iäler gibt 
 eine große Anzahl in den v: 
 fchiedenenTheilenIndiens. Kör 
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  wir    Asoka lelbft m11 die RCllqLll 
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  L  digläxi: theilt, diefelben an alle Stäc 
Iälßlfllliiiiliääwäiiäää-ß- "K;  "lrllliljli feines Reiches gefandt und dar 
ilimulnlihlili  iliimmVIm-I- ber Stupa's errichtet haben. VS 
  Fhnq  j i]  x i x übertrieben auch diefe Angab 
Fxg. 64. Pagode von Madura.  
lind, )edenfalls laffen Iie 2 
eine fchon entwickelte Bauthätigkeit fchließen. Ueberrefte folcher Bauten a 
Asoka's Zeiten will man in der Gegend von Gajah gefunden haben. Im Ut 
rigen liegen die noch vorhandenen Topds in mehreren Gruppen zufammr 
Eine Hauptgruppe findet {ich in Central-lndien bei der StadtrBhilfa; es lind 
dreißig derartige Bauten hier erhalten, unter denen die beiden Tope's von Sanc 
die bemerkenswerthellen fcheinen. Der größere hat bei ungefähr 56 Fuß Hö 
einen unteren Durchmefler von 120 Fuß und erhebt {ich in einfacher Kupp 
form mit mehreren Abfätzen. In einem Abltande von 10 Fuß wird er von eir 
lteinernen Umzäunung eingefchloffen, in welche vier Portale VOR über I3 F 
Höhe führen. 
Eine zweite Gruppe von Tope's ift auf Ceylon entdeckt worden, unter der
        

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