Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788967
 uiu auenen, ms Jetzt oeuannteil WCFKC lnuucner nunit 111m ll'l einer Anzam 
von Säulen entdeckt worden, welche König Asoka um 250 v. Chr. als Triumph- 
zcichen des {iegreichen Buddhismus errichten ließ. Solche Säulen hat man zu 
Delhi, Allahabad, Bakhra, Mathiah, Radhia und Bhitari, fämmtlich in 
der Nähe des Ganges dicht zufammenliegend, 
Größe, etwas über 40' hoch, an der Balis über 
10', am Kapitäl über 6' im Umfange, aus 
einem röthlichen Sandlteine gefertigt. Be- 
Ptimmung, Form und Ausfchmückung waren 
bei allen diefelben. Der Hals, unmittelbar 
unter dem Kapitäl, zeigt ein Band von Pal- 
metten und Lotosblumen, mit dem Stamme 
durch eine Perlenfchntn" verknüpft (Fig. 62), 
Formen, die in auffallender Weife an alfy- 
gefunden. 
Sie 
lind 
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gleicher 
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Fig. 62. Indifche Siegesfäule. Ornament 
des Siiulenhalfes. 
rifche Vorbilder (vgl. Fig. 53) erinnern. Das Kapitäl belleht aus einem umge- 
kehrten Blattkelch, der ebenfalls Verwandtfchaft mit gewiffen perfifclmen Kapitäl- 
O 
amaya- 
auf Ceylon. 
formen (vgl. Fig. 57) zu haben fcheint. Auf dem Kapitäl erhebt {ich eine verzierte 
Deckplatte, welche das Sinnbild des Buddha, einen liegenden Löwen, trägt. Durch 
eine auf mehreren diefer Säulen gleichlautendc Infchrift ill ihre Errichtung durch 
Asolta und damit alfo auch ihre Zeitbellimmung mit Sicherheit erwiefen. 
Unter den religiöfen Denkmalen des Buddhismus gebührt dem Stupa oder 
Tope als der einfachflen Form die erfte Stelle. Seine Emßehung verdankte er 
dem religiöfen Gebrauch der Anhänger Buddhefs, die Ueberrefte ihres Meiflers fo 
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