Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788931
Noch entfchiedcner 
brachten Holzbaues an 
erkennt man die directe Nachahmung 
zahlreichen Grabdenkmälern Lyciens. 
eines 
Auch 
altherg: 
hier h: 
man diefelben aus dem Felfen herausgearbeitet, doch variiren diefe Anlage 
vielfach und zwar fo, daß zwei grundverfchiedene Schemata {ich erkennen lalfei 
Entweder wird das Grabmal als ein aus dem Naturgeflein herausgen1eißelte1 
gänzlich freiftehendes, monolithes Werk hingeflellt und birgt farkophagähnlic 
die heflatteten Ueberreüe (Fig. 60, b); oder es wird nach Art der phrygifche 
Gräber eine Aushöhlung des Felfens bewirkt, welche dann doch eine Facad 
bedeutfame Geftalt gewinnt (Fig. 60, a). ln beiden Fällen werden die Forme 
)fagade ZL 
und 
mit großer Genauigkeit denen der Holzconflructionen 
kräftigen B10 ckhausbaues nachgebildet. 
In einer andern Reihe haben wir ohne Zweifel Einfiü 
namentlich 
eine 
benachbarte: 
fchon damals auf einer verhältnißmäßig hohen Culturllufe flehenden ionifche 
Griechen Kleinafiens zu erkennen. Die Anlage diefer Grabdenkmäler fchließt fic 
im Wefentlichen den vorher erwähnten Felsgrotten an, nur daß die Facade {ic 
durch Aufnahme des Säulenbaues völlig anders gcflaltet (Fig. 61). Sie lind en' 
weder kräftig im Relief ausgemeißelt oder erweitern (ich, bedeutender vorfpringem 
zu vollfiändigen Portiken. Auf kräftigen Eckpfeilern und zwei von ihnen eingc 
fchloffenen Säulen ruht das Dach mit feinem Giebel. Bisweilen finden (ich blc 
Pfeiler ohne Säulenllelltumgen; auch kommt wohl eine einzelne Mittelfäule zw
        

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