Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788872
bälk {ichtbar wird, das offenbar die Querbalken bezeichnen foll. Auf diefen ruh1 
ein Architrav, der nach der Weile des gricchifch-ionifchen dreifach gegliedert ifl 
und unter leiner Deckplatte eine Art von Zahnfchnittfries zeigt. In der Mitte 
ifl eine blinde Thür angebracht mit geradem Sturz und kräftig gegliederteni 
Deckgefims. Ueber der Säulenordnung ifl ein an den Ecken von aufrecht- 
llehenden Einhörnern eingefaßter thronartiger Bau ausgemeißelt, auf welchem dei 
König opfernd vor einem Feueraltare Iichtbar wird (Fig. S6). 
Fig- 
ifche (iebälkordnung. 
Königsgräber. 
Die Hauptreße perfifcher Architektur liegen in der Nähe diefer Gräber 
Der Volksmund gibt ihnen den Namen Tfchilail-Minar, die vierzig Säulen 
es lind die Trümmer des berühmten Königspalailes von Perfepolis, eine 
Werkes, das noch jetzt in feiner Zerllörung die Spuren der großartigflen Prach 
zur Schau trägt. Es ifl eine mächtige Terailenanlage. Sie führt zu einen 
künfllichen Plateau von gewaltiger Ausdehnung, welches mit Zahllofen Trümmern 
Maucrreflen und Säulenfchäften bedeckt iil. Auf einer prachtvollen, in zwe 
Abfätzen mit über hundert Stufen hinaufführendexi Doppeltreppe Pteigt man v0] 
der Ebene empor. Die Treppen find fo breit, daß zehn Reiter bequem nebei
        

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