Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788776
Rohrftäben ähnlichen Ornament ganz oder in Gruppen mit Abftänden, die durt 
Bildwerk ausgefüllt lind, bedeckt. Befonders oft kommt eine fymbolifche Figt 
die befchwingte Sonnenfcheibe (Fig. 44), an den Gelimfen, und vorzüglich üb 
den Eingängen vor. Im Uebrigen fix 
 _ die Flächen des Außenbaues ohne jel 
 andere Detaillirung und Unterbrechun 
Figuw Genügelm Sonncnrcheilm da lind weder Gefirnfe, noch Fenfle 
Öffnungen, noch fchmückende Säule 
hallen: im Allgemeinen ift Alles fchlicht, ernlt, eintönig, doch nicht 0h: 
den Eindruck imponirender Malfenhaftigkeit, die um fo mehr erhöht wird, 
weniger Einzelformen dem Auge geboten werden, die als Maaßftab für das Gan. 
dienen könnten. Der reiche Schmuck bemalter Reliefs, welche in mehrere 
Reihen über einander die Flächen bedecken, ift durchaus äußerlicher Natur, nac 
Art der Darßellungen auf Teppichen. 
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Fig- 46. Säule von 
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Fig. 47. Säule von Küm Ombz 
Für das Innnere ill die Ausbildung des Säulenbaues das bezeichnendfie 
lon der oben erwähnten, nur felten vorkommenden polygoneß, Canellifiefl Säuli 
zönnen wir hier abfehen, da Iie ohne EinHuß auf die fernere Entwicklung de 
igyptifchen Styles geblieben ill. Die allgemein gebräuchliche Form der Säul. 
cheint urfprüngliclu dem Püanzenreiche entlehnt und dann in hergebracht con 
entioneller Weife beibehalten zu fein. Am deutlichßen geben das die ältefler 
iäulen  Iie linden {ich ebenfalls (Fia. 4.53 in den Gräbern von RPnl-Hälrqn 
        

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