Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791988
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de la Concorde nachgeahmt. Aus diefer Zeit rührt' auch das von Manfard 
(1645-1708) erbaute Schloß von Verfailles, das jedoch bei ungeheurer Aus- 
dehnung nur monoton und unerfreulich wirkt. Nur die Decoration der inneren 
Räume, namentlich der grandiofen Galerie, zeigt glänzende Pracht und reiche 
Mannigfaltigkeit. Bezeichnend ifl es indeß, daß die Wandflächen mit vergolde- 
tem Leiftenwerk eingerahmt werden, das {ich in Mufcheln, Schnörkeln und 
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Cartouchen der bunteften Art zufammenfchließt. Damit verbindet {ich jede Art 
von plallifcher Verzierung, befonders fchwebende Figuren, welche in theatralifcher 
Weife phantaflifch geformte Rahmen mit Gemälden halten. Wir geben unter 
Fig. 461 ein Beifpiel diefer Wanddecoration, welche zwifchen der kraftvolleren 
des italienifchen Barockftyls und der ganz bizarren des bald folgenden Rococo 
die Mitte hält. Ein älterer Manfard gilt als Erfinder der nach ihm benannten 
Dachllubengefchoife, die bei den hier üblichen hohen Dächern gleichfam die Stelle 
der italienifchen Mezzanina vertreten. Der bedeutendile Bau des jüngeren Manfard 
war der Invalidendom zu Paris, ein Quadrat mit vier nach innen kreisrund
        

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