Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791907
efchweiften Formen. Ein {lattliches Beifpiel diefer Art ift das in Fig. 452 bei- 
efügte Pellerfche Haus zu Nürnberg. Auch die Erker und ähnliche malerifche 
lnregelrnäßlgkeiten der mittelalterlichen Facadenbildung behielt man bei, be- 
leidete Iie jedoch mit modernen Formen, mit Pilailern und antiken Gefimfen, 
eß (ie auf Atlanten u. dgl. ruhen und fchrnückte fie mit reichen Bildwerken. 
)en Fenflern gab man an Profangebäuden, wie auch in fpätgotlmifcher Zeit ge- 
WWWWWWWWWWW 
ÜwMWWWWM'W 
QWWMWWWNWYW 
  "Mwwiql P u "a"      
WWWWW WWW 
emwln, liwuwrwlßvunWMHU1mmiuummnwamlgql. nmhHLäg: 
1m ww "MM 
W in 
"ßwl IMPMJM)  
'l.wüNj, 
, illißhluljjinäläl  11V [Hnäm  Hmlfgl; 
ÄMWTNPIIUIII? MHWW 
WWWWWWWWWWW 
Deutfches Ren: 
nament. 
'chehen war, rundbogigen, geraden oder flachbogigen Schluß, ließ ihren Wan- 
lungen jedoch die Einkehlungen des gothifchen Styls, mit welchen {ich bisweilen 
n naiver Weife ein zierlicher antiker Perlenllab verbindet. Merkwürdig wurden 
)ft die großen Kirchenfenfter behandelt. Man ließ ihnen die gothifche Weite 
md Höhe, oft fogar den fpitzbogigen Schluß, ja felbfl die Theilung durch Stab- 
verk, bildete letzteres jedoch in dem Formengelühl der Renaiffance aus, fo 
laß eine äußerll; phantaflifche Wirkung hervorgebracht ward. S0 Geht man
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.