Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791670
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Ernft der Formen, mit Verhältniilen und Art der Anwendung nicht fo ftreng, 
nimmt. Immerhin gewinnt aber auch hier die Marmorfctilpttir ein überaus ele- 
gantes Gepräge. NVir geben zum Beleg delfen unter Fig. 4.37 ein Pilafterlaapitiil, 
das durch Reiz der Behandlung {ich auszeichnet. Noch glänzender ift die Mar- 
morbekleidtulg, mit welcher im Anfang des 16. Jahrhunderts der Hof des Do- 
genpalaites ausgeltattet wurde, und von welcher wir unter Fig. 438 ein Beifpiel 
hinzufügen"). Die Art, wie man (ich dabei den vorhandenen mittelalterlichen 
Formen, den Pfeilern und Spitzbögen angefchloilen und ihnen den Ausdruck des 
vollendeten Renaiflhiuceilyls verliehen hat, verdient forgfältige Beachtung. 
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Auch in Venedig fteht der Palailbau an Werth und Bedeutung voran. An 
den Palaflfacaden werden die offenen Bogen der früheren Zeit beibehalten, 
aber aus dem gothifchen Styl in den der RenailTance überfetzt (vgl. Fig. 439). 
Doch bleiben bei den Fenllern Theilungsfäulen in mittelalterlicher Weife in Uebung, 
und felbß ein Anklang an die Maßwerkbildtlng der gothifchen Zeit erhält (ich 
in diefer Epoche aufrecht. Ein hoher Sockel, verjüngt anfleigend, hebt den 
Palafl über den Spiegel des Canals empor, von welchem eine Anzahl Stufen zum 
Haupteingange führt. Man gelangt in ein breites, hell erleuchtetes Veflibül, von 
welchem die Treppe zu den oberen Gefcholfen emporlleigt. Oben liegen die 
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