Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791328
von mäßiger Erhebung und ausgedehnten Wandflächen, auf denen {ich die Malerei 
ergehen konnte. Freie Ratimanordntingen" von mäßiger Höhe bleiben demnach 
überwiegende Tendenz der italienifchen Architektur. Die Abßände der Schiff- 
pfeiler find licht und weit; die Richtung geht mehr in die Breite als in die Höhe. 
Das Aufßrebende des Styls wird nur bedingt zugelaffen, und durch die mächtig 
ausgcfprochene Horizontale in Schranken gehalten. S0 erhebt {ich auch das 
Mittelfchi 
861 
nge1 
M aßc 
Abfeiten, 
die 
und 
hat 
feinen Oberwänden 
geringe Lichtöllnungen. Diefem Verhältniß entlprechenti gellaltet lieh die Pfeiler- 
bildung WCfCIIIllClI verfchieden. Der fchlanke Bündelpfeilci" weicht einem mehr 
körperlichen, vier- und achteckigen Pfeiler oder einer Rtlndfätlle; die Gewölb- 
rippen haben Hart des fcharf elaltifchen Profils eine breite rundliche, durch auf- 
gcmalte Mufter belebte Form. Bcfonclers werden die WandHächen wieder in ihr 
Recht eingefetzt, indem der Umfang der Penfler gemindert wird. Auf diefen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.