Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791170
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Baufiyl. 
Gothifcher 
übertrieben ausladenden Laubwerks (vgl. Fig. 379, 380, 3331)- AllCh die 31m1 
der Dienile bildete man in fchwächlicher Weife durch Ringe und {iellte fie ge- 
meinfchaftlich auf einen kraftlofen runden Wulli, wie bei Fig. 377, W959i Wohl 
das romanifche Eckblatt in gefchmacklofer Art zur Verwendungdton-imt; oder 
man fügte wie bei Fig. 378 einen polygonen Sockel hinzu, ohne ](3dOCl1 aus ihm 
die Einzelformen für die Dicnfte organifch hervorivachfen zu laffen. Der Sinn 
für das Organifche, Gefetzmäßige fehlt eben überall in der englifchen Batikunii. 
Dabei erhielten die Kirchen 
i ilimqßixlew    gedrückte Verhältniflie, diieähin- 
ilgil Tiiiii-  ter denen der franzöiilchen 
im; 41.! i,    {F  i)   lxathedialen zuiuckbleiben. 
liii iiill? i": " liliilitliiiii ilgiti i? Tlf i:'i'ii Das Aeußerc seßalwi M 
 ilaii-"i U  iiiilliii i; iifi ili iii-"Iqiii. dem Inneren entfprechend. Die 
l  i[ii'i  lii      fiiiiiiiiiil-iiiiiuix       ,  
lii iugiqlil,  süß; F.   ilifll,   i, lii"  I,  Iii  einfache, mit Giebeldächern ge- 
   tirf-lß"):  i?! m; (1 N4  ijiilqK    fchloilene Maffen (vgl. Fig. 38:, 
  141       l. Fiel-   iii  1,1l 384,), die {ich kaum über den 
i;     W    iiiwiii  ii i  Anfang des Daches erheben 
 1M   1-, '   il    
i? im iii,  1,1 i 1'!     dm    li li i! und felten von einer Füllt: be- 
 iiji  iii   41 b   l" iliul,   i, "11 krönt werden. Achnlich wer- 
i: 'i,i     iii iiAi  ii  im        
   i gii  LTTQV.    w;   den auch die Strebebogen, 
  Nil i-A  ill  li" iii        wo man fit) wegen der geringen 
 iiiiälii-iiäiegieivääiä    i;   A     
il_tiggf?Xäfiäqliffftx! R1. rzqddykrw  ß  Hohe des Obcrlchilis nicht 
 li(i;irli iii, iiiii    ,ii  i" 'i lVlE"  i, l i. etwa ganz fortgelailien hat, in 
  M-lgiiil-  i. iii?   11 ii im "ifii _if  fchlichteller Form angelegt. 
g i!" K! l i ii    I!     i  i Die Portale lind meifieils 
  i"    ixii  ii iflii _i ii    1"  liiii niedrig und erhalten nur da- 
ii   fii  ii       r-ii    k    
iil iillßllf i]; I]   i;     14-1. r __i i.  durch einige Hohe, daß fie 
 iiillfg-i-isee   illi m nicht mit geradem Sturz be- 
 deckt find, fondern 1m Spül- 
 iiiil. de K: .11 I] K  C H_ lqmbridyc bogen {ich ölfnen,fo tiaßalfotlas 
iiigiiiiiii iiiiiiiiiii aus u iiiii c US iiigsi o Liici  i  läogcnfeltl verloren geht oder 
befchränkt wird. Oft iii ihnen eine Vorhalle vorgelegt, welche in England ge- 
wöhnlich den Namen Galiläa trägt. Wie fpielend auch dieie 'I heile dCkOflftmXYlt: 
die großen Bogeiiöllniiiigeii an Portalen und Vorhallßß foläali mit [Jaciäenbogcn 
befetzt werden, zeigt u. A. die Kathedrale von Lichlield (Pig. 335). Die DaClICY 
lind ungemein niedrig und werden häufig durch einen den ganlßil llßau umziehen- 
den Zinnenkranz verdeckt. Selbß die T hurm a nlage (hmmt damit tiberein. In 
der Regel erhebt (ich über dem Mittelquaflfat C165 gfoßefen Querfchlffe? auf 
{iarken Pfeilern ein in riereckiger Made auflteigendei" Tllufm- rseltllßf hndc" 
{ich zwei Thürme an der Weftfacatie, und auch hier gewöhnlich in etwas lofer 
Verbindung wie in Salisbury neben den Seitenfchiffen, nicht vor denfelben. 111
        

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