Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788563
den Aegyptern der Gebrauch des Eifens bis in "das dritte Jahrtatdenclxer 
riflo hinaufreicht, willen wir; ebenfo {icher ift aber, daß dasfelbe nach dem 
rdcn erit weit fpäter gedrungen ifl. Daß die Griechen, von welchen Homer 
gt, das Eifen bereits kannten, willen wir ebenfalls; um fo bemerkenswerthcr 
es, daß Schliemann bei feinen großartigen Entdeckungen in Troja und 
vkenae keine Spur von Eifen gefunden hat. Dagegen fpielt die Bronze dort 
e hervorragende Rolle, und die prachtvollen Schätze von Goldfaehen, die 
tderne, Knöpfe, Sterne, Nadeln, K7afen, Becher u. dgl. zeigen in ihrer Orna- 
intik größtentheils jene Linienfpiele von Kreifen, Spiralen, Sternen, welche 
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eh der Bronzetechnila eigen lind. Wir find in den Stand gefetzt, aus dem 
irzlich über Mykenae erfchienenen hochinterellhnten Werke des herühniteii 
HdCCliCFS von Troja, Tiryns und hlykenae einige Prolxzn diefer ausgezeichneten 
Hdfachen niitzutheilen. Auch das Kupfer und das Silber kommt in jenen uralten 
mdflätten fo häufig vor, daß bei folchem hletallreichthtim die Ahwefenheit des 
fens doppelt bemcrkenswerth ill. 
Die Goldfchmuelafachen, welche Schliemtlnn in den fünf von ihm auf der 
Jfg von Mykenae aufgedeckten (irähern gefunden hat, lind nicht hlos durch 
e ungeheuren Muffen, deren Gewicht man auf etwa 7000 englifehe Sovereigns 
rrechnet, fondcrn mehr noch durch die Ivlannigfaltigkeit ihrer laünfllerifchen 
rnamentik hemerkenswerlh. l)ie fünfzehn Leichen, welche man mit Sicherheit, 
ißer zwei nicht mit voller Gewißheit nachzuweifenden lüntlerleichen, in den 
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