Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791157
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Gothifcher 
Bauftyl. 
nur mit 
einem SeitenfchiHe ein, 
während das Kreuzfchiff meiilens 
HUF 
an der öft- 
liehen Seite ein Nebenfchilf erhielt. Häufig wurde jedoch, um dem Chor eine für 
die liturgifehen Zwecke angemeffene Geräumigkeit zu geben, noch ein zweites, 
kleineres öflliches Querfchiff hinzugefügt, das dann aber ebenfalls oft mit ölllichen 
Abfeiten ausgellattet wurde, wie es Fig. 374 zeigt. Die Pfeiler wurden theils in 
einfacher Rundforrn, theils auch in Bündelgeflalt gebildet; allein die einzelnen 
Dienfie wurden ziemlich frei in weiten Abfländen von einander um den Kern 
gruppirt (Fig. 380), oder reihten {ich als völlig ifolirte Säulen um ihn (Fig. 375, 
377, 381). Gegen Ende des 13. Jahrhunderts nahmen auch wohl die einzelnen 
Dienile das birnförmige Profil an (Fig. 378). Von den Pfeilern Reigen nur die 
Arkadenbögen des Schiffes auf, denn die Gewölbdienile fetzenlüber den Arkaden, 
(Fig. 382)'oft erfi in der Triforienhöhe auf dreich gefchmückten Kragfleinen auf. 
So wenig wird hier ein organifches Aufwachfen des ganzen conllruktiven Syflems
        

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