Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791090
folgt eine Gruppe von Kirchen, welche in derfelben Anlage des Grundplans, in 
der gleichen Ausbildung der Conüruktion mit jener erflen zufarnmenhängen. 
Dahin gehören die Kathedrale von Noyon, die Kirche Not re Dame in Chälons 
und S. Remy zu Reims. Eine 
4.:  F 
  "ä 
 W315,  wmul 
  F115 
ßßßßwlwßmw 
3h y     
11x12  
mm]    
   Mfmu: 
    
  
    
 Ilw 
 zu!  1m  
 JIKRÄKI  ;1.1;4xh'l1"- 
w: 1" 
1A u 11 l  
lll  
l iü ü im  
11V? 
    
Fig- 373- Fange;zga;lgrerdetrrömoume' 
zweite Gruppe bilden mehrere be- 
deutende Kathedralen, an denen 
ebenfalls romanifche Motive noch 
überwiegen, namentlich in der Bei- 
behaltung der großen quadratifchen, 
fechstheiligen Gewölbjoche, und der 
vollftändigen Emporen über den 
Seitenfchiffen. So zunächft die Ka- 
thedrale von Laon, deren Chor 
gegen 1173 im Wefentlichen als 
vollendet erfcheint, fodann ungefähr 
gleichzeitig die Kathedrale Notre 
Dame von Paris, .1163.begonnen 
und nach 1257i vollendet (vgl. die 
Figuren 357, 361, 363). Zu derfel- 
ben Gruppe gehören die Kathedralen 
von Sens, Senlis und Bourges. 
Waren dies recht eigentlich nur 
Uebergangsftufen, fo gewinnt nun 
mit dem Anfang des 13. Jahrhun- 
derts bei einer nahe zufammen- 
hängenden Reihe von Kathedralen 
der neue Styl eine fchärfere Confe- 
quenz der Durchführung. Die 
fchwere, düfterc Anlage macht einer 
leichteren, freieren Platz, die Empo- 
ren werden befeitigt und dafür Tri- 
forien angebracht, die Fenlter, die 
nun ein vollfländiges Maßwerk er- 
halten, werden länger und breiter 
gebildet, an Stelle der quadratifchen 
Gewölbe treten fchmale Gewölbjoche. 
Damit hängt dann die Entwicklung 
des Pfeilers (vgl. Fig. 367 zufam- 
menii), In den Kathedralen von Laon 
 Fig. 367-373 entnehmen wir Viollet-le- 
Duc's Dictiaunairc.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.