Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791059
6161115611 hCYVOI- Die Portale zeigen {ich meiltens fpitzbogig gewölbt, die Fenlh 
zum Theil ebenfo nach Vorgang der Kirchenfenller, oft aber auch mit gerade: 
Steinbalken. Dagegen pflegt an ihnen eine Theilung durch auffieigende Steir 
pfollen, die dann wieder durch einen waagrechten Stab gekreuzt werden, durcl 
geführt zu fein. Immer iPt aber die Proülirung der Portale und Fenflerwänö 
mit den tief eingezogenen Kehlen und fcharf vorfpringenden Gliedern bezeicl 
nend. Auch die Gefimfe, welche die Stockwerke abtheilen, folgen der an kircl 
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Fig' 
369. 
Pfeilerkapitäl 
aus der Kathedrale zu Amiens. 
lichen Gebäuden bereits erwähnten Form. Wichtig iPt befonders die Dachbildun 
Weniger durch die Bedürfniffe, als vielmehr durch ein beftirnmtes Stylgefühl, 
die ungemein {teile Anüeigung des Daches bedingt. Meißens bietet es nach d 
Straße feinen Giebel zur Schau, der dann oft in lebendiger Weife ausgebild 
wird. Man läßt vom Hauptgefims lifenenartige Wandüreifen emporfteigen. Duri 
diefe wird der Giebel in einzelne fenkrechte Felder getheilt. Jedes Feld wi 
mit einem verzierten Giebelchen oder auch mit einein waagrechten Gefims g 
fchloffen. Die Lifenen erhalten dagegen häufig eine mannigfach entwicke.
        

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