Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-791049
Iumrahmung und der Gefirnfe angewendet. Auch hier befleht das Laubwerk nich1 
aus einer innerlich verfchlungenen Arabeske, fondern erfcheint nur lofe in Reihen 
angeheftet (vgl. 359-362). Thierliguren kämmen nur felten, befonders in den 
barock-phantaflifchen Wafferfpeiern vor. Die menfchliche Geflalt endlich finde1 
Anwendung in den Portalen und, bei gcwiffen franzöfifchen Bauten, in offenen 
Säulengalerien an den Fagaden (Fig. 370), auch wohl unter den Baldachinen der 
Strebepfeiler (vgl. Fig. 353.) 
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368, 
Pfeilcrfufs an der Kathedrale zu Reims. 
Unfere Schilderung des gothifchen Styls hatte vorzüglich die großen, reich 
entwickelten Kathedralen im Auge, an welchen {ich die Architektur zumeifl aus- 
bildete. DaB die Gothik aber auch für kleinere Werke aller Art gerecht war, 
braucht kaum bemerkt zu werden. Vor Allem brachte es die mit dem Wohl- 
{lande geiieigerte Baulufi zu einer ungemein reichen, ja prachtvollen Ausbildung 
aller jener für profane Zwecke, fei es der Allgemeinheit, fei es dem Einzelnen 
dienenden Werke. Kaufhäufer, Gildenhallen, Rathhäufer, Brunnen, ja 
felbft die Befefligungsmauern mit ihren Thoren und Thürmen, zeugten von 
dem Selbftgefühl und der Kunflliebe der Bürger. Obwohl bei diefen Bauten 
durch Material, Landesfitte, örtliche Verhältniffe große Verfchiedenheiten her-
        

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