Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-790834
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Gothifcher 
Baußyl. 
gebildet wurden als die Kreuzrippen (wie in Fig. 331 bei A die Querrippe, bei 
B die Kreuzrippe {ich darftellt), und diefe wieder kräftiger als die feinen Rippen, 
welche der Schildwand als Einfaffung dienten. In fpäterer 
f?! Zeit, etwa feit 1350, ging man fo weit, felbü den Dieniten 
' daifelbe Profil zu geben, und endlich gar das ganze Kapitäl 
 bisweilen gänzlich zu befeitigen. Meiftens aber wurden die Rippen 
Z]!  in ihrem Scheitelpunkte durch einen kraftigen, gewohnlich 
X  mit einer Rofette oder einer fymbolifchen Darltellung ge- 
GmhmSg-gzSzz-enproHL fchmückten Schlußilein zufamrnengefaßt  334). Diefe 
Schlußfteine werden fo gearbeitet, daß die Anfätze der 
Rippen an ihren Seiten hervortreten (Fig. 335). 
Vom 14. Jahrhundert an ging man in der Entlaßung der Gewölbfcützen 
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ralc zu Nevers. 
Fig- aal- 
Chapcllc zu Paris. 
noch weiteiytndem man die Gewölbe aus 
zufamrnenfetäte: Die vermehrten Rippen 
einer größeren 
bildeten dann 
Anzahl von 
mannigfach 
Kappen 
zierlich 
    
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verfchlungene Muüer, fo daß diefe Stern- und Netzgewölbe 
{lruktion als auch dem äühetifchen Eindruck dienen. 
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der Con- 
Ueber 
den 
Arkaden 
durchbricht 
eine 
der 
Dicke 
der Mauer 
angelegte Ga-
        

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