Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-790648
Romanifche 
Bauten 
Italien. 
225 
Kirchen. Etwas felbfländiger entfaltete {ich die Architektur an gewiifen nördlich 
von Rom gelegenen Kirchen, unter denen S. Maria zu Toscanella die edelfte. 
Eine höhere Richtung gewann der Bafilikenbau in Toscana. Das Innere 
wurde in einfach klarer Weifc durchgebildet, bcfonders aber das Aeußere erit- 
fprechend durch vielfarbigen Marmorfchmucl; ausgeflattet. In der Bildung des 
plaltifchen Details, der Kapitäle und Geiimfe, fchloß man {ich den antiken Formen 
an. Pifa ging hier mit dem Dom voran, der 1063 begonnen und durch den 
Baumeifter Rainaldus ausgeführt wurde. Mit dem Dome bilden zwei andere 
 
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Dom zu 
Parma. 
We ßliche r 
Aufrifs. 
dazu gehörige Bauten eine der großartigflen Gruppen: das Baptifleritim, 
1153 von Diotifalvi errichtet, und der Campanile (der Glockenthtirm), von 
den Baumeiflern Bonanno und YVilhelm von Innfpruck im Jahre 1174 
aufgeführt. In mancher Beziehung behaupten die Bauten in Florenz eine be- 
fondere Stellung. Minder originell in der Anlage, gehen (ie auf eine noch feinere 
Detailentwicklung aus, und behandeln namentlich die mufivifche Ausfchmückung 
mit verfchiedenfarbigem Marmor in befonders edler Weife. So das Baptifle- 
rium, befonders aber die Kirche S. Miniat-Q in der Nähe der Stadt.  
In 
Sicil 
.611 
und 
Unteritalien 
bildete 
{ich 
unter 
der 
Herrfchaft 
der Nor 
mannen ein Styl, der aus römifchen, byzantinifchen und arabifchen Elementen 
zufammengefetzt war. Der Spitzbogen, der überhöhte und der hufeifenförmige 
Lübke. Bauflyle. 4. Aufl. I5
        

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