Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-790495
Stützeil von vcrfchiedeuer Abilandsweite durch gleich hohe Bögen verbinden, fc 
nußte zwifchen den engeren Stützen, wofern man nicht den Rundbogen über- 
iöhte, ein Spitzbogen angewandt werden. 
Auf ähnliche Weife mochte nun zunächfi auch am Gewölbe diefe Bogen- 
brm {ich eindrängen. Sobald man nichtquadratifche, längliche Felder einwölber. 
ßvollte, ohne den Rundbogen ganz aufzugeben, kam man dazu, die engere Säulen- 
lellung fpitzbogig zu verbinden, um mit dem über den weiteren Ablländen er- 
Fig- 
Dom zu Limburg. 
Querdurchfchnitt. 
richteten Rundbogen gleiche Scheitelhöhe zu erreichen. War man erft fo weit, fc 
ergab {ich eine durchgreifende Aufnahme des Spitzbogens bei der Wölbung urr 
[T0 leichter, als man dadurch auch für die Anordnung des Grundriües größere 
Freiheit gewann. ln der rein romanifch gewölbten Balilika beherrfchte der Rund 
bogen auf's Strengfle die Bildung der Plananlage, da man für alle Gewölbfelde: 
eine möglichft quadratifche Form haben mußte. Sobald man den Spitzboger 
einführte, war eine freiere Bewegung auch für die Bildung des Grundrilfes ge 
lltattet. Im Allgemeinen iit jedoch Feflztihalten, daß der romanifche Spitzbogex 
in {latifcher Hinlicht {ich vom Rundbogen kaum unterfcheidet, da er keine be 
deutende Steigung und oft einen fo unmerklich erhöhten Scheitel hat, daß max
        

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