Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-790453
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Romanifcher Baußyl. 
Diefen Stützen entfprechend, ließ man in der Umfaffungsmauer ähnliche Vor- 
lagen heraustreten, welche mit den gegenüberflehenden Punkten durch ziemlich 
breite, aus regelmäßigen Werkflücken errichtete Halbkreisbögen, Quergurte, 
verbunden wurden. So erhielt man, den Ablländen der Arkadenpfeiler ent- 
fprechend, eine Reihe von quadrati- 
fchen Feldern, welche mit Kreuzge- (i: 
wölben bedeckt wurden. Eine bedeu-   
tendere Anwendung von diefer Wöl- l 29121121312;Eiä-lf-PE; l 
bungsart machte man aber bald an   M, 
den quadratifclmen Räumen des Chors   rege: w: w", 
und Querfchiffes, indem man die -'r  i   Ü . 
Maitern verllärkte, die Pfeiler kräfti- ä "      u 
ger emporführte und in die bereits M h      l; 
vorhandenen großen Gurtbögen l      " HJ__ 
Kreuzgewölbe einfügte. Man findet      
    VI] für-m       
haufig romanifche Kirchen mit ge-  ätlßqyäq   ß?  . ll' 
wölbten Seitenfchiffen, Chor und   
Querarmen, bei horizontal gedecktem    Ei iIIII-riilii 
Mittelfchiif. i"?  .1 f  i  
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Pfeiler mit Halbfäule. 
Kirche zu Laach. 
D cm zu Speicr. 
Indeß konnte man bei diefer Zwifchenftufe nicht lange llehen bleiben. S0- 
wohl das unbeflimmte äflhetifche Gefühl, als befonders die Nothwendigkeit, vor 
dep häufigen verheerenden Bränden, welche durch die Balkendecken herbeige- 
führt und durch das Herabftürzen derfelben auch für die unteren Theile ver- 
derblich 
wurden, 
die Kirchen 
Gcher 
zu 
Hellen, 
führte 
alsbald 
zur durchgängigen
        

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