Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788481
Vorgefchichtliche 
Denkmäler. 
Gefäße zeigt übrigens oft einen gefälligen Umriß, und ihre Dekoration befieht 
rneill aus eingeritzten Iinienverzierungen, in welchen das Zickzackmtifter eine 
hervortretende Rolle fpielt. Unter b Hellen wir eine Anzahl von Pfeilfpitzen aus 
Feuerflcin zufztmmen, welche eine gewilfc Zicrlichkeit und Mannigfaltigkeit der 
Form zeigen; unter c licht man, wie folchc Spitze mit Erdharz an dem Pfeil- 
fchaft befefligt wurde; g {lellt eine Lanzenfpitze aus fieuerflein, e eine Hacke 
aus Ilirfchhorn, h eine Lanzenfpitze aus Knochen, mit Erdharz befefligt, dar. 
Alles Uebrige lind VVCFkZCLlgC aus forgfältig gefchlilfeiuem und geglättetem Stein, 
und zwar d und f Axthämmer, i ein in Hirfchhorn gefaßter Hammer mit 
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Fig. 8. Flcclxlurbcilcn aus Lllill Sdnvuizcr Pfahlbunlcn. 
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Stiel, 
ein 
lücißel 
für 
Holzarbeit, 
ein 
Meißel 
mit 
Hir 
fchluorngriff, 
eine 
einfache 
Hacke. 
Auch zahlreiche Proben verfchiedener getlochtener und felbll gewebter Stoffe 
tinden Iich, zum Beweis einer bereitsvorgefchrittenen Kultur, die fogar einen 
NVebftuhl zur Herrichtung mannichfacher Zeuge befaß. Das Knüpfen und Flechten 
gehört zu den frühcllen künftlerifchen Thätiglaeiten; wer zuerlt einen Knoten 
fchlang und mehrere Fäden in Iinnreicher Verflechtung zufammen verband, 
eröffnete eine folgenreiche Kette von indullriellen Entwicklungen und fchuf durch 
Linien- und Farbenfpielc Mufler, welche bis in die höchfte Entwicklung der 
Kunft als Grundlagen ornamentalen Schaffens ihre große Bedeutung behalten 
haben. Unter Fig. 8 geben wir einige Proben diefer Arbeiten: f ift ein Stroh- 
gefiecht, e eine geflochtene Matte, d ein Stück von einem Jagd- oder Fifchernetz, 
c ein Stoff aus Baftflreifen oder Schnüren, b find gedrehte Stricke und Schnüre,
        

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