Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789938
Eigenthümlieh in hohem Grade geßaltete {ich dagegen der Tempel da, w 
er den GCWÖlbClJLILI zu Hülfe nahm. Dies gefchah manchmal mit Beibehaltun 
der allgemeinen Grundform, namentlich der rechtwinkligen Anlage. Das bt 
deutendlie WVerk diefer Art, überhaupt der kolofTalfie unter den römifchen Ten 
peln, wzir der von Hadrian um 135 n. Chr. imach eignem Plan erbaute Temp 
der Venus und Roma zu Rom. 
Vor allen aber gehört hierher einer der impofanteften Refte römifcher A 
chitelätttr, das Pantheon (Fig. 220). In der bellen Zeit römifcher Kunli, Ufltr 
Auguflus Regierung im Jahr 26 v. Chr., von einem römifchen Baumeifler, Valr 
rius von Ollia, aufgeführt, war es urfprünglich ein zu den Thermen des Agrim 
gehörender Nebenbau, zugleich als Tempel dem Jupiter geweiht. Ein Maue 
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Kuppel bedeckt, deren Scheitelhöhe vom Boden gleich dem Durchmeiler d 
Rundhaues ill. Dem Eingange liegt eine prächtige dreifchillige Vorhalle w; 
Unter Fig. 221 fügen wir einen Theil des Durchfchnitts in größeren] Maßllail 
bei, um daran nicht bloß die Einzelheiten der Anlage, fondern auch das Ve 
hältniß der marmorneri Prachtbelaleidung zur Bacldleinconilruktion zu zeigen. 
Eine andere wichtige Gattung von Gebäuden, die bei den Römern eii 
felbfländige Ausbildung erfuhr, waren die Bafiliken. Auch ihre Form w. 
urfprünglich eine grieehifche, wie der Name andeutet; aber die höhere baulicl 
Entwicklung derfelben gehört der römifchen Kunil an. S0 mannigfach il 
Grundplan auch variirte, fo belliand er doch im Wefentlichen aus zwei Theile 
einem länßlichen. durch Säulenhallen ringsum eingefchloilenen Raum, der de
        

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