Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-788430
Farbe, noch fehr roh aus der Hand gefertigt und fchlecht gebrannt, ohne alle 
Verzierung mit Ausnahme eines einfachen Reifs. 
Eine neuciäufe der Entwicklung innerhalb des äteinzeitalters wird durch 
ldicjenigen Eäämw und Waüeil bezeichnet, welche durch regelmäßigem Form und 
befondcrs durch forgfältige Glättung einen Fortfchritt der Technik darflelleil. Es 
{ind keilförmige Steinäxte und Hämmer, ein- und zweifchneidige Beile, deren Form 
1b auffallend ill, daß das Volk fie in der Regel als Donnerkeile bezeichnet, in der 
Meinung, daß lie durch den Blitz und Donner zur Erde gefandt feien. Von der 
verfchiedeneil Form diefer Werkzeuge, die man namentlich in Dänemark häufig 
gefunden hat, giebt unlre Figur 2 einige Proben: Unter a eine zweifchneidige 
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Axt von regelmäßiger, an beiden Seiten breit ausladender Form, unter b einen 
Hammer, der zugleich mit der fcharfen Schneide als Axt dienen konnte, unter c 
eine beilartige Hacke, unter d eine keilförmige Steinaxt von einfachfter Form. 
Vergleicht man diefe Geräthe mit jenen älteren, in Figurl dargellellten, fo tritt 
der bedeutende Fortfchritt von der paläolithifchen zur neolithifchen Epoche fchla- 
gend hervor, und namentlich ift hier nicht blos durch das Glätten und Schleifen 
der Oberfläche, fondern auch durch die regelmäßigß AuSbildung der Form diefer 
Entwicklungsgang ausgefproclwen. Derfelben Zeit gehören auch die fchon fehr 
forgfältig hergellellten, meift mit gezacktem Umriß ausgeführten Lanzen- und 
Pfeilfpitzen aus Feuerilein. Wir geben von diefen Gegenfländen unter Figur 3 
einige Beifpiele: bei a eine Lanzenfpitze mit {lark gezackten Rändern; bei b und c 
ähnliche, nur nicht fo fcharf gerändert und mit breiterer Entwicklung der Fläche, 
während das fchrnale zum Einlaffen in den Holzfchaft beflimmtc Ende {ich deut-
        

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