Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789727
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gliedern. Da. wird dann, in verfländiger Rücklicht auf das Wefen der drei Ord 
nungen, der dorifchen die untere, der leichteren, fchlankeren ionifchen di 
mittlere, der üppig auffchießenden korinthifchen die obere Stellung eingeräum 
Letztere aber war es, auf die vorzugsweife der Giefchmack der Römer {ich hin 
gewiefen fühlte. 
In ihrer reichen Pracht, die obendrein einer willkürlichen Behandlungsweif 
breiteren Spielraum darbot, mußte Iie für eine Baukunfl, die weltlicher Mach 
x93' 
Koriulhifches 
xpitäl. 
115 Verherrlichung dienen follte, die geeignetflc crfcheinen. Dazu kam, daß di 
römifche Kunll das Blattwerk diefes Kapitäls (vgl. Fig. 193) voller, fChYVCÜCndE 
DildEIIC als die griechifche, die daffelbc feiner, zarter, zugefpitzter behandelte 
Das Blatt am römifch-korinthifchen Kapitäl zeigt nicht die elaltifch emporlleigendc 
fcharfe Auszackung des Akanthus (vgl. die griechifchen Beifpiele in Fig. I6 
u. Hi), fondern die mehr weichen, matt herabhängenden Büfchel des Oliven 
blattes. Kräftiger tritt dafTelhe an frühen Bauten, wie am Vellatempel zu Ror 
(Fig. 21g) auf; ja am Veftatempel zu Tivoli (Fig. 218) nimmt das Blatt foga 
die kraufen, derben UmrifTe und die fleifchig compakte Maife des römifche 
Kohlblattes
        

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