Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789429
ionifche 
Der 
Styl. 
103 
die im dorifchen einfach durch die Malerei bewirkt wurden, durch die Mittel 
der Plaitik zu wirkungsvollem Ausdruck bringt. Am wichtigßen find in diefer 
Hinlicht die Kymatien, die wir an     
mehreren Stellen des ionifchen  E"  IV  
Baues kennen gelernt haben. Das   i. "A   
dorifche Kyma, in der Form des ;    f  
fogenannten "Eierftabes" (Fig.I53),      in;  
bildet hauptfächlich den Echintts  Ü:   
des Ka itäls. Außerdem tritt es im  x 
an denp Bekröntmgen des Archi-  
travs, des Friefes, des Kranzgefim- "k      f   
{es der Ante und der Wand ab- Fig. x53. Donfches KylnatlolläXK _t 
wechfelnd mit dem etwas bewegter , i"  j  {'57 jf"  
gefchwungenen Gliede des lesbi-     
fchen Kyma auf (Fig. 154.), deifen     
Charakteriftik, an Stelle der ein-   N 
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ac gerun eten atter es ori w?    ,  
fchen, herzförmige Schemata auf-     
weilt.  
Außer den Anten bildet nun    X 
der ionifche Styl auch den Pfeiler Flg 15m Lcsblfches Kymauolh 
als felbftäntlige freillehende Stütze an Stelle der Säule und ihm entfprechend den 
Wandpfeiler aus. Die fchönflen uns erhaltenen Beifpiele bietet der Tempel des 
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155- 
Fig- 
Apollote: 
von Milet. 
Pilaßerkapitäl. 
151g. 
Seitenanflcht zu Fig. 
Apollo bei Milet (Fig. 155 und 157). 
des Pfeilerkapitäls als eine von einem 
Seiten eingefchlotlene Fläche, die durch 
Hicr gcßaltct {ich die breite Stirnfeitc 
Blattkranz nach unten und nach den 
fein rclieiirpe Rankengewinde fchön aus-
        

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