Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789401
Der 
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Styl. 
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erhält jenes gefehwungene Profil, welches mit einem fpätern Ausdruck als 
"Karnies" gewöhnlich bezeichnet wird. (Fig. 149.) 
Die Wandbildung gefchieht auf diefelbe Weife wie im dorifchen Style, 
durch einzelne dichtgefugte Blöcke. Ein Austiefen und Bezeichnen der Fugen 
ill hier wie dort vermieden. Dagegen hat, während die Wand im dorifchen Style 
weder durch Kapitäl noch Baiis ausgezeichnet wurde, in der ionifchen, und fclbil 
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(vgl. Fig. 131 u. 133) der Säulenbafis entfpricht; ebenfo erhält Iie auch, (vgl. Fig. 
151 und 152), ein vollfiändiges Kapitäl. Letzteres befleht unter einer krönenden 
Platte in der Regel aus zwei durch Pcrlenfchilüre verknüpften Wellen, deren 
obere das bewegtere Profil des fogenannten lcsbifchen Kymation, deren untere 
das Echintläprofil (dorifches Kymation) zeigt. Darunter folgt ein aus aufrechten 
Palrnetten bellehender Hals, der wie ein Saum durch eine Perlenfchnur der 
WandHäche verknüpft erfcheint. Diefe Formen wurden an den früheflen attifchen 
Denkmälern wie z. B. beim Tempel am lliifus (Fig. 151) nur durch Malerei
        

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