Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789372
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Griechifche 
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der Volutengänge hinzu. Den Eindruck der lebensvollen plafiifchen Wirkung der 
ionifchen Formen mögen Fig. 14.2 und 14.3 veranfchaulichen. 
Ein Ucbellland ergab {ich nun für das ionifche Kapitäl bei peripteralen 
Tempeln auf den Eeken der Säulenreihe. Hier hätte dailelbc für die eine der 
beiden Seiten jedenfalls feine eigene Seitenanficht darbieten müiTen, die, mit ihrer 
Polflerbildung nicht für die äußere Wirkung berechnet, in einem Gegenfatze zu 
   
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Fig- 
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Ionifclaes Kapitiil und Bafls. 
den übrigen Kapitälen gefianden haben würde. Daher bequemte man {ich hier 
zu einer Art vonJTäufchung, indem. man demfelben Kapitäl nach beiden Außen- 
feiten zwei Vorderaniichten gab, fo jedoch, daß die zufammenlloßcnden Voluten, 
wegen Mangel an Raum für ihre beiderfeitige Eiltfaltung, Iich nach vorn heraus- 
krümmten und fo verkürzt zufammentrafen. Der Grundriß eines folchen Ecki- 
kapitäls in Fig. 14.4 wird diefe Anordnung verßändlich machen. In der inneren 
Ecke treffen dann zwei Seitenaniichten zufammen, die jedoch, aus Mangel an 
Raum zur vollen Entwicklung, die an einander {loßcnden Voluten halbirt zeigen. 
Fig. 145 giebt die perfpektivifche Aniicht einer folchen verkümmerten Kapitäl-
        

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